Dienstag, 16. Dezember 2014
Vornamen und Begleiterscheinungen
fraunachbarin, 08:10h
Als Mädchen geboren, hatte mein Vater vorrangiges Recht den Namen zu wählen. (Mein Bruder war übrigens mit der Wahl meiner Mutter auch nicht glücklicher dran...) Ich habe meinen Vater im Verdacht, eine stille Verehrung für Dagmar Berghof gehegt zu haben...
So kam ich zu den beiden Namen Dagmar Michaela. Rufname: Dagmar. Für ein Kind ist es schon schlimm, für einen Erwachsenen nicht besser, aber man reagiert halt auf den Ruf.
Doch der Name Dagmar klingt kühl, nordisch und bedeutet so viel wie "klarer/ schöner Tag". Paßt irgendiwe, weil ich im Februar geboren bin. In meiner Vorstellung war es ein sonniger, aber klirrend kalter Tag mit blauem Himmel und heller Sonne.
Aber was macht man mit diesem Namen? Als ich zur Schule kam, habe ich gleich am ersten Tag bei der Vorstellungsrunde betont, ich heiße Dagmar Michaela, mit Betonung auf Michaela. Das klingt freundlicher. Und man kann mehr Kosenamen daraus machen als Dagi, oder schlimmer noch: Dagl. - Oder man macht es gleich wie meine Mutter, die mich (auch später noch, als ich schon studierte, und sogar quer über den städtischen Marktplatz) Julchen rief. Gott, wie peinlich! Hätten meine Eltern sich nicht einigen können? Oder mir zumindest die Wahl des Rufnamens überlassen? Ich habe mich inzwischen an den Namen gewöhnt, aber nur weil ich mußte. Man gewöhnt sich ja auch an ein Muttermal, Knubbelfinger oder dünne Haare. (Ich hab halt den Namen erwischt.) Und eine Änderung des Rufnamens? Herjeh, was sagt dann wiederum das persönliche Umfeld: Eltern,Freunde, Kollegen, Verwandtschaft. "Das ist die, die früher Dagmar geheißen hat..." Zu viel Stress und Erklärungsnot!

So kam ich zu den beiden Namen Dagmar Michaela. Rufname: Dagmar. Für ein Kind ist es schon schlimm, für einen Erwachsenen nicht besser, aber man reagiert halt auf den Ruf.
Doch der Name Dagmar klingt kühl, nordisch und bedeutet so viel wie "klarer/ schöner Tag". Paßt irgendiwe, weil ich im Februar geboren bin. In meiner Vorstellung war es ein sonniger, aber klirrend kalter Tag mit blauem Himmel und heller Sonne.
Aber was macht man mit diesem Namen? Als ich zur Schule kam, habe ich gleich am ersten Tag bei der Vorstellungsrunde betont, ich heiße Dagmar Michaela, mit Betonung auf Michaela. Das klingt freundlicher. Und man kann mehr Kosenamen daraus machen als Dagi, oder schlimmer noch: Dagl. - Oder man macht es gleich wie meine Mutter, die mich (auch später noch, als ich schon studierte, und sogar quer über den städtischen Marktplatz) Julchen rief. Gott, wie peinlich! Hätten meine Eltern sich nicht einigen können? Oder mir zumindest die Wahl des Rufnamens überlassen? Ich habe mich inzwischen an den Namen gewöhnt, aber nur weil ich mußte. Man gewöhnt sich ja auch an ein Muttermal, Knubbelfinger oder dünne Haare. (Ich hab halt den Namen erwischt.) Und eine Änderung des Rufnamens? Herjeh, was sagt dann wiederum das persönliche Umfeld: Eltern,Freunde, Kollegen, Verwandtschaft. "Das ist die, die früher Dagmar geheißen hat..." Zu viel Stress und Erklärungsnot!

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