Mittwoch, 17. Dezember 2014
Unverträglichkeiten und andere Katastrophen
fraunachbarin, 08:49h
Heute Morgen geht es mir nicht so richtig gut...
Das braucht doch kein Mensch! Dezentes, dennoch nerviges Bauchweh. Nicht lokalisierbares und zum Teil zeitlich verzögertes Unwohlsein. Und das, einfach nur weil ich "normal" gegessen habe...
Mit hellem Mehl und Milch/ Sahne gab es bei mir schon immer kleine Problemchen: das eine stopft, das andere nicht - und so war es halt.
Jetzt? Im Laufe der Jahre und der abgebauten Stress-Resistenz habe ich Schwierigkeiten mit Weizen, Dinkel, Orange, Ananas, Hühnerei, Spinat, Tomate, Paprika, Senfkörner, Knoblauch und Ananas... Ich sterbe davon nicht, also nein, wirklich! Da bin ich doch noch gut dran! Ich leide nur.
Aber was bleibt ist die Frage, wer denn hier wen steuert? Ist mein Darm durch Stress empfindlicher geworden? Oder bin ich es, weil meine Darmflora eigene Wege geht?
Mein Arzt zuckt die Schultern.
Das Labor hat Empfehlungen mitgegeben, die meine Darmprobleme und den Kontostand reduzieren.(Letzteres hat funktioniert.)
Habe ich bei dem Versuch, mir eine dicke Haut zuzulegen, die des Darmes geschädigt?
Sind meine langsam und stetig gepflegten zusätzlichen Pfunde der Ernährungsproblematik geschuldet oder der Disziplinlosigkeit? Eins ist nun mal klar: der Freundeskreis ist verstimmt! Verwunderung und Abwinken zum Thema gemeinsames Grillen, Restaurantbesuch, Weihnachtsmarkt... Oder muß ich einfach ein paar mal mehr meinen Hintern hochkriegen und anhand eigener Kochkünste beweisen, daß ich überlebens- und gesellschaftsfähig bin?
Zugegeben: nein Rückzug hatte auch andere Ursachen: Burnout - nein, da war ich dran vorbei. Ausgebrannt bis nur ein Häuflein Asche blieb. Asche und Tränen....
Erschöpfungsdepression heißt es: der Moment, wie ein Fisch auf dem Land zu liegen, nachdem man noch zappelnd und sich wehrend die kommende Katastrophe abzuwenden versucht.
Doch wer war zuerst schuldig? Darm? Stress? Ernährung? Arbeitgeber? Ich als Beteiligte sowieso in jedem Fall...
Positiv denken!!!
Heute passe ich auf, was ich mir an Lebensmittelinhalten zuführen möchte! Heute ändere ich mein Leben! (Mal wieder...)
Da nehme ich notfalls auch die Lupe für das Kleingedruckte auf den Etiketten! Und alles, was nicht sein darf, wird auch nicht auf dem Teller landen, sondern im Müll. Oder mein Mann erbarmt sich z.B. der leckeren, knackigen Gewürzgürkchen (ist Senfkorn im Glas) oder der Wurst (enthält alles mögliche, was ich nicht dürfte) und das Brot geht auch gar nicht bei mir...
Doof ist nur, daß das, was man nicht dürfte, besondere Reize ausübt! "Der Feind muß vernichtet werden" und morgen bin ich brav. Wie schaffe ich es, auf all das zu verzichten und dabei glücklich in die Welt zu lächeln? Den Leidensdruck erhöhen geht nicht, habe ich probiert: einen Tag alles Böse essen. Habe ich überlebt.
Tja. Wie?
Kopfzerbrechen...

Das braucht doch kein Mensch! Dezentes, dennoch nerviges Bauchweh. Nicht lokalisierbares und zum Teil zeitlich verzögertes Unwohlsein. Und das, einfach nur weil ich "normal" gegessen habe...
Mit hellem Mehl und Milch/ Sahne gab es bei mir schon immer kleine Problemchen: das eine stopft, das andere nicht - und so war es halt.
Jetzt? Im Laufe der Jahre und der abgebauten Stress-Resistenz habe ich Schwierigkeiten mit Weizen, Dinkel, Orange, Ananas, Hühnerei, Spinat, Tomate, Paprika, Senfkörner, Knoblauch und Ananas... Ich sterbe davon nicht, also nein, wirklich! Da bin ich doch noch gut dran! Ich leide nur.
Aber was bleibt ist die Frage, wer denn hier wen steuert? Ist mein Darm durch Stress empfindlicher geworden? Oder bin ich es, weil meine Darmflora eigene Wege geht?
Mein Arzt zuckt die Schultern.
Das Labor hat Empfehlungen mitgegeben, die meine Darmprobleme und den Kontostand reduzieren.(Letzteres hat funktioniert.)
Habe ich bei dem Versuch, mir eine dicke Haut zuzulegen, die des Darmes geschädigt?
Sind meine langsam und stetig gepflegten zusätzlichen Pfunde der Ernährungsproblematik geschuldet oder der Disziplinlosigkeit? Eins ist nun mal klar: der Freundeskreis ist verstimmt! Verwunderung und Abwinken zum Thema gemeinsames Grillen, Restaurantbesuch, Weihnachtsmarkt... Oder muß ich einfach ein paar mal mehr meinen Hintern hochkriegen und anhand eigener Kochkünste beweisen, daß ich überlebens- und gesellschaftsfähig bin?
Zugegeben: nein Rückzug hatte auch andere Ursachen: Burnout - nein, da war ich dran vorbei. Ausgebrannt bis nur ein Häuflein Asche blieb. Asche und Tränen....
Erschöpfungsdepression heißt es: der Moment, wie ein Fisch auf dem Land zu liegen, nachdem man noch zappelnd und sich wehrend die kommende Katastrophe abzuwenden versucht.
Doch wer war zuerst schuldig? Darm? Stress? Ernährung? Arbeitgeber? Ich als Beteiligte sowieso in jedem Fall...
Positiv denken!!!
Heute passe ich auf, was ich mir an Lebensmittelinhalten zuführen möchte! Heute ändere ich mein Leben! (Mal wieder...)
Da nehme ich notfalls auch die Lupe für das Kleingedruckte auf den Etiketten! Und alles, was nicht sein darf, wird auch nicht auf dem Teller landen, sondern im Müll. Oder mein Mann erbarmt sich z.B. der leckeren, knackigen Gewürzgürkchen (ist Senfkorn im Glas) oder der Wurst (enthält alles mögliche, was ich nicht dürfte) und das Brot geht auch gar nicht bei mir...
Doof ist nur, daß das, was man nicht dürfte, besondere Reize ausübt! "Der Feind muß vernichtet werden" und morgen bin ich brav. Wie schaffe ich es, auf all das zu verzichten und dabei glücklich in die Welt zu lächeln? Den Leidensdruck erhöhen geht nicht, habe ich probiert: einen Tag alles Böse essen. Habe ich überlebt.
Tja. Wie?
Kopfzerbrechen...

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